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Katzen kastrieren: Das müssen Sie wissen

Eine Kastration einer Samtpfote bringt viele Vorteile mit sich: Zum einen hört Ihr Kater auf, sein Revier zu markieren und dadurch werden Ihre Wände, Möbel und Kleidung vor Urinmarkierungen geschützt. Zum anderen entfernen Sie sich nicht mehr so weit von Zuhause, bleiben in der Nähe und werden so weniger Gefahren wie fahrenden Autos oder kampfwütigen Nachbarskatzen ausgesetzt. Katzendamen hingegen werden nicht mehr rollig und stören deshalb nicht mehr Tag und Nacht mit lautem Miauen oder aufgewühltem Herumlaufen.

Ungewollte Würfe verhindern

Der wichtigste Vorteil ist, dass ungewollte Katzenwürfe verhindert werden. Wenn Sie eine Katzendame haben, sollten Sie unbedingt aufpassen, denn sie können 2-3 Mal im Jahr werfen. Nicht jeder Katzenbesitzer kann sich um die neugeborenen Kitten kümmern oder findet für jedes der kleinen Fellnasen ein neues Zuhause.

Doch auch Ihren Kater sollten Sie kastrieren lassen. Diese zeugen während ihrer Streifzüge durch die Umgebung mit der ein oder anderen rolligen Katze ebenfalls Kitten – und darunter befinden sich leider auch streunende Katzen.

Streuner sind auch in Deutschland ein Problem

Landesweit laufen Katzen frei herum. Manche von ihnen haben sich an ihr Leben im Freien gewöhnt, andere finden nicht mehr nach Hause zurück. Tierheime haben kaum noch Platz für die Vierbeiner und lehnen Neuzugänge oftmals ab. Das Resultat ist ein Leben auf der Straße. Leider sind einige Streuner und auch viele Freigänger nicht kastriert. Wenn sich diese Katzen paaren, entstehen dabei zwar zuckersüße Kätzchen – doch deren Leben ist durch Ihre Umgebung ist bedroht. Sie haben kein richtiges Zuhause, haben oftmals Angst vor Menschen und müssen täglich um ihr Futter kämpfen. Wenn diese altern und geschlechtsreif werden, pflanzen sie sich ebenfalls fort – das ist ein nie endender Kreis.

Deshalb gilt: Kastrieren Sie Ihre Katze oder Ihren Kater und halten Sie die Verbreitung von streunenden Katzen auf.

Wann sollten Sie Ihre Katze kastrieren lassen?

Die Samtpfoten sollten im besten Fall vor ihrer Geschlechtsreife kastriert werden. Dieser Zeitpunkt ist von Männchen zu Weibchen unterschiedlich. Kätzinnen werden meist mit 5-9 Monaten geschlechtsreif, Kater erst mit 8-10 Monaten. Doch auch das ist von Rasse zu Rasse wiederum unterschiedlich. Falls Sie Ihren Kater zu spät kastrieren lassen und er bereits angefangen hat, sein Revier zu markieren, wird es länger dauern ihm diese Angewohnheit wieder abzugewöhnen. Haben Sie einfach etwas Geduld.

Trotzdem sollte man weder Katze noch Kater zu früh kastrieren lassen: Frühkastrierten Samtpfoten mangelt es oftmals an Selbstbewusstsein. Dies wirkt sich vor allem im Umgang mit Artgenossen aus: Sie geraten des Öfteren mit potenten und starken Katzen aneinander und lassen sich von ihnen alles gefallen. So verlieren sie schnell beispielsweise Revierfläche oder Futter an andere Katzen und unterwerfen sich ihnen.

Was ist nach einer Kastration zu beachten?

Eine Kastration ist ein operativer Eingriff und somit auch wie jegliche anderen Operationen zu handhaben. Die Stubentiger brauchen danach viel Ruhe und Zeit für sich. Die Operation hinterlässt nur leichte Spuren, die kaum zu sehen sind und die kleine Wunde verheilt sehr schnell. Außerdem nehmen die kleinen Samtpfoten nach einer Kastration meistens an Körpergewicht zu. Das liegt daran, dass sie hormonell bedingt weniger aktiv sind, die Futtermenge aber gleich bleibt. Je nachdem, wie Ihre Katze sich verhält, müssen Sie reagieren. Falls Ihre Katze sich weniger bewegt als zuvor, müssen Sie das Futter diesem Verhalten anpassen. Achten Sie beim Futterkauf darauf, dass es sich dabei um kalorienreduziertes Futter handelt. So erhält Ihre Katze immer noch die nötigen Vitamine und Nährstoffe ohne zu viele Kalorien zu sich zu nehmen. Bei einer alleinigen Futterreduzierung wäre dies nicht der Fall.

Der Unterschied: Kastration und Sterilisation

Bei beiden Methoden wird die Fruchtbarkeit der Vierbeiner unterbunden. Während einer Kastration werden bei männlichen Tieren die Hoden und bei weiblichen Tieren die Eierstöcke samt Keimdrüse entfernt. Diese produziert die Geschlechtshormone. Dadurch wird die gänzliche Produktion jener unterbunden, was das natürliche Sexualverhalten verhindert.

Wenn eine Katze sterilisiert wird, werden lediglich die Samen- bzw. Eileiter durchtrennt. Somit kann sie keine Jungen mehr bekommen. Der Hormonhaushalt bleibt jedoch bestehen. Sie sind weiterhin sexuell aktiv – die Zeugungsfähigkeit besteht aber nicht mehr. Viele sterilisierte Tiere zeigen immer noch dominantes Verhalten: Sie markieren ihr Revier und kämpfen mit anderen Katzen. Ein Nachteil für Kätzinnen ist außerdem, dass weiterhin das Risiko von Erkrankungen der Gebärmutter und der Zystenbildung besteht. Sie können weiterhin rollig und sogar scheinschwanger werden.

Eine Kastration ist daher meist die bessere Wahl.

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