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Auf zum Vokabeltest: Die Hundeschule

Damit es beim Spaziergang – oder auch im eigenen Heim – nicht zu gefährlichen Situationen kommt, muss ein Hund an verschiedenste Situationen gewöhnt werden und sich dabei kontrollieren lassen. Auch für ihn gelten bestimmte Regeln. Die lernt er bspw. in einer Hundeschule.

Das Sozialverhalten, das wir in KiTa, Kindergarten, Grund- und weiterführender Schule erlebt haben, lernt ein Hund in der Hundeschule. Viele Hundeschulen bieten eine Beratung zum Hundekauf an – sprich, bevor Sie überhaupt einen Hund haben. Schließlich weisen verschiedene Rassen auch verschiedene Charakterzüge auf, z. B. gibt es Hunde, die besonders geeignet als Familienhunde oder als Jagdhunde sind. Außerdem weiß ein Hundetrainer auch, worauf es bei dem Kauf eines Hundes ankommt. Ein Hundeprofi kann Sie vor dem Kauf eines Welpen oder der Adoption eines Hundes aus dem Tierheim optimal beraten. So finden Sie einen Hund, der zu Ihnen und Ihrer Lebensweise am besten passt.

Wenn Sie dann einen Hund in Ihre Familie aufgenommen haben, lohnt sich der Besuch einer Welpenschule oder Welpenspielgruppe. Dort wird Ihnen bei der optimalen Erziehung Ihrer Fellnase geholfen. Außerdem lernen Sie, die Sprache Ihres Hundes zu verstehen und darauf entsprechend zu reagieren. Ein solcher Kurs bietet sich besonders bei Besitzern mit einem Ersthund an.

Spätestens, wenn Sie Probleme oder Verhaltensauffälligkeiten bemerken, denen Sie nicht Herr(chen)/Frau(chen) werden, sollten Sie sich kritisch fragen, ob es nicht Zeit für einen Profi wird. Einen Profi zu fragen ist keine Schande und dient letztendlich Ihnen, Ihrem Vierbeiner und Ihrer Umgebung. Googeln Sie nach "Hundetrainer" oder "Hundeschule", werden Sie zahlreiche Treffer in Ihrer direkten Umgebung finden.

Vom Hundpsychologen über Trainer und Hundeflüsterer gibt es eigentlich nichts, was es nicht gibt. Die Auswahl ist riesig. Und wie finden Sie die für sich passende Hundeschule?

Dafür gibt es natürlich kein Patent-Rezept, doch ein paar Anregungen, die Sie beachten können:

  • Der Hundetrainer mag auch Menschen.
  • Nutzen Sie eine Schnupperstunde ohne Ihren Hund und schauen Sie sich die Trainingsmethoden an.
  • Eine Hundeschule bietet eine Probestunde an und wird Sie nie, ohne Sie und Ihren Hund kennengelernt zu haben, zu einem ganzen Kurs überreden.
  • Vor dem Training führt der Trainer ein ausführliches Beratungsgespräch mit Ihnen.
  • Der Hundetrainer verfügt über eine nachweisliche Ausbildung/Fortbildungen. Ein Hinweis auf "jahrelange Erfahrung" reicht nicht aus. Man kann auch Dinge jahrelang falsch machen.
  • Die Gruppen sind nicht zu groß. Ideal sind max. 6 Hunde-Mensch-Teams pro Trainer.
  • Rassetypische Eigenschaften und Ihre eigenen Fähigkeiten werden beim Training berücksichtigt.
  • Hunde mit Verhaltensproblemen werden zunächst individuell und nicht in einer Gruppe betreut.
  • Der Hundetrainer kann jederzeit erklären, warum er etwas tut.
  • Die Hundeschule bietet nicht "die Methode" zum Umgang mit Hunden an. Schließlich ist jeder Hund ein Individuum und muss unterschiedlich behandelt werden.
  • Das Hundetraining findet nicht nur auf dem Hundeplatz statt.
  • In der Hundeschule werden keine Starkzwang- (z. B. Würge-, Stachelhalsband) oder andere aversive Hilfsmittel (z. B. Rappeldosen, Sprühbänder) eingesetzt. Stattdessen wird über positive Verstärkung gearbeitet.
  • Ihr Hund sollte mit Freude in seine Schule gehen. Eine Hundeschule, in die Ihr Hund auch nach einigen Stunden nur unsicher oder widerstrebend besucht und in der Ihr Hund deutliche Stresssignale zeigt, sollten Sie verlassen.
  • Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Sie und Ihr Hund verdienen eine gute Hundeschule und einen kompetenten Hundetrainer.

Fühlt sich Ihre Fellnase nicht wohl, lohnt es sich, über einen Wechsel zu einer anderen Hundeschule nachzudenken. Wenn Sie jedoch bei der Hundeschule bleiben, könnte es sehr schnell einen negativen Einfluss auf die Entwicklung Ihres Hundes haben – anstatt mögliche Probleme zu verbessern, könnten sie sich verschlechtern und durch Angst oder Stress noch verstärkt werden.

Das gilt auch dann, wenn Sie sich unbehaglich fühlen. Hunde sind sehr einfühlsam und bekommen das ganz schnell mit. Sie passen sich den Emotionen und Handlungen ihres Herrchens an und reagieren dementsprechend.

Egal, ob gut erzogen oder nicht: Eine Absicherung für Hund und Halter ist ein Muss!

Egal, ob Rassehund oder Mischling, groß oder klein, ruhig oder lebhaft, jeder Hund, auch ein wirklich gut erzogener, kann durch einen unglücklichen Zufall Schäden verursachen.

Zum Beispiel, wenn Ihr Vierbeiner vor lauter Freude die teure Porzellan-Vase vom Beistelltisch Ihrer Freunde fegt. Oder wenn Ihr Hund im Eifer des Spiels im Park vor ein Fahrrad springt und dadurch den Fahrer zu Fall bringt. Selbst wenn Sie kein Verschulden trifft, haften Sie für alle Schäden, die Ihr Hund anrichtet.

Viele Bundesländer verlangen inzwischen auch einen Nachweis über eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung.

Deshalb gilt: Eine Hundehalterhaftpflichtversicherung ist ein Muss für jedes Herrchen oder Frauchen mit Hund.

Viel Spaß beim Training mit Ihrer liebsten Fellnase. Und falls doch mal etwas passiert, steht die Barmenia als starker Partner mit der Hundehalterhaftpflichtversicherung hinter Ihnen und Ihrem Hund.

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