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Körpersprache - das will Ihr Stubentiger sagen

Oft wäre es uns am liebsten, wir könnten uns mit unseren Katzen verständigen oder ihre Gedanken lesen, um sie eindeutig verstehen zu können. Katzen kommunizieren viel durch Gestik und Mimik – und das ist manchmal ganz schön schwierig zu deuten. So können sie uns durch ihre Laute, ihren Gesichtsausdruck, ihre Körper- und Schwanzbewegungen lediglich Anhaltspunkte dafür geben, was sie gerade denken oder fühlen. Katzen sind emotionale Tiere und können, wie der Mensch, fröhlich, entspannt, traurig, ängstlich oder wütend sein. Für jede dieser Emotionen gibt es gewisse Verhaltensmerkmale.

Angst

Eine ängstliche Katze weicht zurück oder duckt sich. Die Ohren liegen flach an und ihr Kopf neigt sich nach unten. Die Augen sind weit geöffnet und ihre Pupillen sind stark geweitet.
Um sich größer zu machen, streckt sie die Vorderbeine durch, sträubt ihr Fell und macht einen Katzenbuckel.
Ihr Schwanz peitscht hin und her oder ist unter ihren Körper geschlagen.
Sie faucht und versucht sich mit Pfotenhieben gegen das bedrohliche Objekt oder Lebewesen zu wehren. In Angstsituationen zeigen Katzen auch oft aggressives Verhalten. Dies tun sie jedoch nur aus Selbstschutz.

Wut und Aggression

Eine wütende oder aggressive Katze verharrt in einer angespannten Position und streckt den Schwanz steif in die Höhe oder legt ihn um ihren Körper. Sie versucht sich durch aufgestelltes Fell, durchgestreckte Vorderbeine und einen Katzenbuckel größer zu machen um somit bedrohlicher zu wirken.
Ihre Ohren sind abgeklappt und angespannt. Sie blinzelt nicht und ihre Pupillen werden schmal oder weiten sich. Die Schnurrhaare stehen seitlich ab oder sind gesträubt.
Wenn Ihre Katze aggressiv ist, faucht sie und fährt ihre Krallen aus. Dadurch kann sie jemanden bei Tatzenhieben schnell und einfach verletzen. Einer wütenden Katze sollten Sie die Möglichkeit geben, sich zu beruhigen. Meistens fühlt sie sich durch etwas oder durch jemanden bedroht und reagiert deshalb aggressiv.

Frustration

Eine Katze zeigt sich genervt und frustriert, wenn sie nicht das bekommt, was sie möchte oder während einer Ruhezeit gestört wird. Dies kann zum Beispiel ein Spielzeug sein, an das sie nicht herankommt oder ihr wird etwas wie Futter verweigert. Manchmal ist sie auch sichtlich frustriert, wenn sie verschreckt oder verscheucht wird.
Dies erkennt man sehr schnell an ihrem Blick: Ihr Gesicht verzieht sich zu einer Art Grimasse, ihre Augen sind weit aufgerissen und ihre Pupillen geweitet.
Die Ohren richten sich aufmerksam nach vorne und ihre Schnurrhaare stehen etwas vom Kopf ab.
Wenn sich Ihre Katze während dem Schmusen so verhält, lassen Sie von ihr ab. Das Einzige was sie in diesen Momenten möchte, ist ihre Ruhe und die sollte man ihr gewähren. Schließlich soll sie mit kuscheln etwas Positives und keinen Zwang verbinden.

Vorsicht! Achten Sie darauf, dass Ihre Katze nicht dauerhaft frustriert ist! Dies kann schnell zu einer langanhaltenden Frustration oder sogar zu Depressionen führen, was oftmals  Trägheit und Verweigerung von Futter mit sich bringt.

Konzentration

Eine konzentrierte Katze hat weit aufgerissene Augen und große Pupillen. Sie fokussiert ein Objekt oder ein Lebewesen und fixiert es mit einem festen Blick. Durch die geweiteten Augen hat eine Katze einen genauen Überblick über ihre Umgebung.
Sie nimmt eine Lauerposition ein, d. h. sie drückt sich platt auf den Boden und macht sich so klein wie möglich, um nicht entdeckt zu werden. Dabei zuckt das Schwanzende oftmals hin und her, vor allem während sie sich für einen Sprung bereit macht.
Eine Katze verhält sich so,  wenn sie spielt, jagt oder etwas Interessantes zum Spielen entdeckt. Sie ist sehr aufmerksam und zeigt dadurch, dass sie Spaß am Spiel hat.

Zufriedenheit

Eine zufriedene und glückliche Katze sitzt entspannt und aufrecht und ihre Ohren sind nach vorne gerichtet. Ihr Schwanz ist ruhig und liegt nah um den Körper herum. Ihre Augen sind halb geschlossen oder sie blinzeln leicht.
Wenn eine Katze sich hinlegt und die Vorderpfötchen unter ihren Körper geschlagen hat, auf dem Rücken oder seitlich mit von sich gestreckten Beinen liegt, ist sie eindeutig zufrieden.
Wenn sie aufsteht, ist ihr Schwanz aufgestellt und oben leicht nach innen gebogen.
Oftmals schnurren Katzen auch wenn sie glücklich und entspannt sind.

Diese Anhaltspunkte können dabei helfen, den Gedanken Ihres Stubentigers auf die Spur zu kommen. Doch auch wenn Sie Ihre Katzen nicht immer genau verstehen, genießt sie die Kommunikation mit Ihnen sehr. Wenn Sie mit ihr reden, stärkt dies automatisch die Bindung zwischen Ihnen und Ihrer Katze. Sie zeigen dadurch Ihr aktives Interesse an ihr – und das erfreut Sie ebenso wie Ihre Samtpfote!

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