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Frühling: Die Zeit der Zecken steht vor der Tür

Im Frühjahr ist die Gefahr der Zecken besonders groß. Die winzigen Parasiten verstecken sich vor allem in hohem Gras, in Büschen und im Unterholz. Sie bevorzugen feuchte und schattige Orte. Mit den Temperaturen steigt auch die Aktivität der kleinen Blutsauger.

Die Gefahr durch Zeckenbisse

Ein Zeckenbiss an sich ist nur gefährlich, wenn er sich entzündet. Die eigentliche Gefahr besteht jedoch in der Übertragung von Krankheitserregern. Da die Zecken das Blut von mehreren Säugetieren verzehren, kommen sie mit vielen Krankheiten in Kontakt. Dazu gehören auch lebensbedrohliche Krankheiten wie Borreliose oder Anaplasmose. Diese können auch für den Menschen zur Gefahr werden. Zecken gehen nämlich auch gerne auf den Menschen über und saugen sich dort fest.  

Zecken verfügen über ein spezielles Mundwerkzeug

Säge- und Saugorgane ermöglichen ihnen, ihren Opfern eine kleine Wunde hinzuzufügen. Während sie das Blut dort heraus saugen, sondern sie durch ihren Speichel Proteine in die Wunde ab, die die Blutgerinnung verhindert und gleichzeitig die betroffene Stelle betäubt. Durch den in die Wunde eintretenden Speichel, geraten auch Krankheitserreger in die Blutbahn.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Freigängerkatzen und Hunde sollten Sie effektiv vor einem Zeckenbefall schützen.Wenn Sie bereits wissen, dass Ihre übliche Gassirunde stark von Zecken und anderem Ungeziefer befallen ist, wählen Sie lieber eine andere Route für den täglichen Auslauf.
Außerdem gibt es spezielle Spot-On-Präparate für Hunde und Katzen. Diese erhalten Sie z. B. bei Ihrem Tierarzt. Das flüssige Mittel wird zwischen die Schulterblätter oder in den Nacken gegeben, damit es Ihr Haustier nicht erreicht und ablecken kann. Sobald Zecken mit dem Fell oder der Haut in Berührung kommen, werden diese dadurch getötet. Spätestens bei einem Biss und somit bei direktem Kontakt mit Ihrem Haustier, stirbt die Zecke. Gleichzeitig wirkt es auch gegen Flöhe und andere kleine Parasiten.

Aber Achtung!  Nicht jedes Spot-On-Präparat ist sowohl für Katzen als auch für Hunde, säugende Muttertiere oder Welpen geeignet. Achten Sie beim Kauf darauf, welches für Ihr Haustier am besten geeignet ist.

Eine weitere Maßnahme gegen Zecken ist ein Anti-Floh- und Zeckenhalsband für Hunde. Dieses sondert über einen gewissen Zeitraum ein Mittel ab, dass Zecken abwehrt. Für Katzen ist diese Variante nicht zu empfehlen, da diese Halsbänder oftmals ohne Sicherheitsverschluss und somit sehr gefährlich für Samtpfoten sein können, wenn sie damit irgendwo hängen bleiben.
Natürliche Mittel wie ätherische Öle z. B. Kokos- oder Lavendelöl können ebenfalls sehr effektiv sein, bieten aber keinen 100%igen Schutz vor Zecken.

Hilfe! Meine Fellnase hat eine Zecke!

Nach Spaziergang und Freigang sollten sowohl Hund als auch Katze nach Zecken abgesucht werden. Sie halten sich üblicherweise an warmen Stellen auf, die sie leicht erreichen und wo sie ungestört Blut saugen können.  Sie bevorzugen warme, dünne und gut durchblutete Haut. Allgemein beliebte Plätze für Zecken sind unter den Achseln, an den Ohren, der Schnauze, im Halsbereich und an den Innenschenkeln.
Wenn Sie Ihren Hund oder Ihre Katze absuchen, legen Sie ein weißes Laken oder Handtuch unter ihr Haustier. Zecken saugen sich meist nicht sofort fest sondern suchen erst nach einer geeigneten Stelle – und das kann bis zu vier Stunden dauern. Wenn eine Zecke also noch herumkrabbelt oder aus dem Fell herausfällt, sind sie auf einem weißen Untergrund viel leichter zu erkennen.

Falls Sie bei Ihrem Haustier eine Zecke entdecken, können Sie diese vorsichtig selbst entfernen. Hier gilt: Je früher, desto besser. Das sollten Sie jedoch niemals mit den bloßen Händen oder den Fingernägeln machen. Der Kopf der Zecke ist durch Wiederhaken fest in der Haut Ihres Lieblings verankert. Zusätzlichen Halt gibt ihnen der sogenannte „Zeckenzement“ – eine Art Kleber, der sie an der Bisswunde festhält. Wenn Sie einfach an der Zecke reißen, trennen Sie womöglich lediglich den Kopf vom Körper. Der Kopf steckt weiter in der Wunde Ihres Hundes oder Ihrer Katze. Dadurch kann sich diese Stelle leicht entzünden.

Nutzen Sie eine Pinzette oder eine spezielle Zeckenzange zur präzisen Entfernung des Parasiten. Diese erhalten Sie bereits für kleines Geld im Tierfachhandel.
Um sie zu restlos zu entfernen, spreizen Sie mit den Fingern das Fell an der betroffenen Stelle auseinander, packen die Zecke mit der Zange nah an der Haut und ziehen vorsichtig an ihr. So löst sie sich ein Stück weit von selbst aus der Haut und Sie können die Zecke leicht herausziehen.
Falls Sie sich dies nicht zutrauen oder Angst haben,
dass Reste der Zecke zurückbleiben und sich in der Wunde entzünden, können Sie mit Ihrer Fellnase auch den Tierarzt aufsuchen. Dieser entfernt Zecken schnell und ohne Probleme.
Spätestens, wenn sich ein Zeckenbiss entzündet, sollten Sie dem Tierarzt einen Besuch abstatten. Entzündungen können oftmals in Blutvergiftungen oder in Borreliose enden und sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Achten Sie bewusst auf Zecken: Schützen Sie sich und Ihre Fellnase!

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